Amber – eine freie Assoziation zu

im Harz gefangenen Insekten, die plötzlich, doch auf ewig, den Mächten der Umwelt entrückt wurden. Geometrische Grundformen in Verbindung mit organischen Elementen in künstlerischer Vielfalt bannen Eindrücke und Erinnerungen an Formen und Farben von Wetter und Insekten, die zum persönlichen Andenken werden und gleichsam zu einer Huldigung an die Natur.

Anya Triestram trägt in Druck, Schabkarton und Malerei viele Möglichkeiten von Bildern zusammen wie in einer Sammlung von Exponaten aus einer anderen Welt. Motive, die in ihrer vorherigen Ausstellung Komet bereits angeklungen sind, werden diesmal noch eingehender und auf andersartige Weise betrachtet.

Spiegelungen oder die Wiederholung der Dinge werden in dem kleinen Universum ihrer Präsentation zu guten Bekannten, denen man in ihren Variationen immer fremd begegnen kann, um sie aufs Neue zu bewundern. Figürliche und abstrakte Formen verschmelzen zu einer Einheit. Schwarz und weiß, bunt und monochrom, ornamental und organisch öffnen die Pforten in eine fantastische Welt, in die uns Anya Triestram mit ihrer aktuellen Ausstellung einen Einblick gewährt.

Anya Triestram wurde 1977 im Eichsfeld in Thüringen geboren. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo sie 2011 die Meisterklasse für Malerei und Grafik bei Prof. Annette Schröter abschloss.

D|E