Ein neues Zeitalter brach an,

als die fremden Schiffe das erste Mal am Himmel seiner Welt erschienen. Schön waren sie gewesen. Schön und bedrohlich, wie riesige Insekten, schillernd in grün und schwarz und gold, mit einem violetten Schimmer über allem. Ein dunkles Unheil ging von ihnen aus.

Für viele aus seinem Volk hatte der Weg an Bord der Schiffe geführt. Gelehrte waren sie, Wissenschaftler, Botschafter, mächtige Krieger, doch keiner kehrte zurück. Das Geheimnis der Himmelschiffe blieb im Dunkeln.

Und nun erwachte auch er im finsteren Bauch der gewaltigen Gebilde. Licht waberte durch kleine Öffnungen weit über ihm in den großen Hohlraum, auf dessen metallenen Rippen er nun saß. Was war passiert? Wie kam er hierher? Nebel umschleierte das Labyrinth seiner Erinnerung. Doch langsam fand er den Pfad zurück, der ihm die Ereignisse der letzten Stunden wieder vor Augen führte.

Er war gekommen, um eine Mission zu erfüllen.

Jens Schubert wurde 1983 im Erzgebirge geboren und studierte Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, wo er 2011 seine Meisterklasse bei Prof. Annette Schröter beendete. Jens Schubert lebt und arbeitet in Leipzig.

D|E